Warum breiten sich die Europäischen Kreativitätstage über die Hauptstädte hinaus aus?
Die Europäischen Kreativitätstage wurden lange mit großen Kulturzentren wie Berlin, Paris und Mailand in Verbindung gebracht. Doch in den letzten Jahren hat sich das Format deutlich verändert: Festivals, Künstlerresidenzen und Kreativlabore finden zunehmend in kleineren Städten und sogar in ländlichen Regionen statt. Kleinstädte bieten, was den Hauptstädten lange gefehlt hat: Raum für Experimente, eine lebendige Gemeinschaft und die Möglichkeit, einen echten Beitrag zur lokalen Umwelt zu leisten.
Warum Hauptstädte nicht länger die einzigen Zentren der Kreativität sind
In Megastädten ist die Kulturszene überfüllt. Dutzende von Veranstaltungen buhlen um Aufmerksamkeit, Mieten und Logistik verschlingen die Budgets, und die Anwohner bleiben oft Zuschauer statt Teilnehmer. In kleineren Städten sieht die Situation anders aus. Hier erregt ein kreatives Ereignis sofort Aufmerksamkeit – es wird darüber gesprochen, daran teilgenommen und es verändert den Alltag.
Die Europäischen Kreativitätstage nutzen diesen Effekt bewusst. Projekte in kleineren Städten ermöglichen es Künstlern, Designern, Architekten und digitalen Kreativen, nicht nur für die Bühne zu arbeiten, sondern im engen Kontakt mit dem lokalen Kontext: Geschichte, Wirtschaft und Infrastruktur.
Das Schweizer Beispiel
Die Schweiz passt besonders gut zu dieser Logik. Neben Zürich und Genf entstehen immer mehr kreative Initiativen in Städten wie Luzern, Biel, Winterthur und Sitten. Diese Städte sind kompakt, besitzen aber eine starke Identität und eine gut ausgebaute Infrastruktur für interdisziplinäre Projekte.
Die Dezentralisierung der Wirtschaft in den Bereichen Kultur, traditionelles Handwerk, Technologie und digitale Wirtschaft eröffnet mehr Möglichkeiten für künstlerische Veranstaltungen außerhalb der Großstädte. Als Beispiel können die neue Online-Casinos in der Schweiz dienen, die die Frage der Verteilung der landbasierten Glücksspiele gelöst und damit eine neue Entwicklungsphase für den klassischen Unterhaltungssektor eingeläutet haben. Dieser Ansatz ermöglicht die Schaffung ganz neuer Ökosysteme für materielle und digitale Kreativität.

Was gewinnen Teilnehmende und die lokale Bevölkerung?
Die Verlagerung der Europäischen Kreativitätstage in kleinere Städte verändert die Form der Teilnahme. Für die Teilnehmenden bedeutet dies ein intensiveres Engagement, für die Städte einen echten Wandel. Die Auswirkungen zeigen sich heute auf vielfältige Weise:
- Es entstehen temporäre oder permanente Kulturräume;
- Anwohner werden als Mitgestalter und nicht nur als Publikum einbezogen;
- Die Stadt gewinnt an Ansehen – nicht als Touristenziel, sondern als intellektuelles Zentrum;
- Langfristige Kooperationen zwischen Künstlern, Unternehmen und Kommunen entstehen.
Dies ist eine großartige Chance für junge Kreative, denen nicht die Größe der Szene wichtig ist, sondern die Möglichkeit, gehört zu werden und Einfluss zu nehmen.
Warum Kleinstädte besser für Experimente geeignet sind als Hauptstädte
In Kleinstädten sind die Hürden für neue Ideen niedriger. Verhandlungen mit Behörden lassen sich leichter führen, unkonventionelle Formate einfacher erproben und Ergebnisse schneller sichtbar werden. Deshalb nutzen die Europäischen Kreativitätstage zunehmend Kleinstädte als „Feldlabore“ für neue Formate – beispielsweise interdisziplinäre Ausstellungen oder hybride Offline-Online-Programme.
Die Schweizer Erfahrung zeigt, dass nachhaltige kreative Ökosysteme nicht zwangsläufig in Megastädten entstehen. Manchmal ist es gerade die überschaubare Größe einer „menschlichen Stadt“, die es Ideen ermöglicht, schneller und effektiver zu wachsen.
- Diverse Influences: European art spans everything from classical styles to avant-garde, giving conference-goers exposure to a wide range of influences and ideas.
- Inspiration in Every Corner: Many creative conferences in Europe are held in iconic locations—think grand theaters in Paris or modernist buildings in Barcelona—where history itself becomes a source of inspiration.